Visitenkarte Dr. Dr. Grein Dinkelsbühl

Praxis für:
|| Zahnmedizin
|| Oralchirurgie
|| Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie


Tel. 09851 / 57 180
Fax 09851 / 57 18 41


E-Mail:
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Sprechzeiten:

Mo - Do: 08.00 bis 20.00 Uhr
Fr: 08.00 bis 17.00 Uhr

oder nach Vereinbarung.

 

 

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Amalgam

Unter ganzheitlicher Sicht und naturheilkundlichen Aspekten beschäftigen wir uns u. a. mit der Ausleitung von Schwermetallen. Amalgam wird in unserer Praxis nicht verwendet. Auch setzen wir Kunststoffe nur äußerst selten ein.

Angst vor dem Zahnarzt

Trotz aller Einsicht in die Notwendigkeit verhindert mitunter übergroße Schwellenangst den Besuch einer zahnärztlichen Praxis. Kleinere Schäden bleiben dadurch oft unbehandelt.

Viel zu spät und unter größter Angst findet erst dann ein Besuch erst statt, wenn es sich gar nicht mehr vermeiden läßt.

Ein Ausweg aus der Angst

Fachärzte für Anästhesiologie beherrschen spezielle Verfahren, um ohne das Risiko einer Allgemeinnarkose, die schmerzfreiheit bei gleichzeitigem Abbau der inneren Unruhe und Angst gewährleisten zu können. Auf diese Weise lassen sich auch umfangreiche Sanierungen belastungsfrei durchführen.

Vertrauen Sie sich uns an - Sprechen Sie uns an!

Wir haben für Ihre Sorgen vollsten Verständnis und finden mit Ihnen gemeinsam den geeigneten Weg für Ihre Behandlung.

Außerplanmäßiger Zahnarztbesuch

Vor welchen Eingriffen ist eine gründliche Zahnsanierung zwingend angezeigt?!

Um Ursachen und Auswirkungen durch kranke Zähne auszuschließen, empfiehlt sich die ausserplanmäßige Sanierung Ihrer Zähne vor folgenden Eingriffen:
  • vor Bestrahlungen,

  • Eingriffen am Herzen,

  • künstliche Gelenke Hüfte, Knie, Sprunggelenk,

  • Gefäßendoprothesen,

  • vor Organtransplantationen,

  • vor Dauerverordnung von Antikoagulantien,

  • während der Schwangerschaft.

Bestellsystem

Unsere Praxis funktioniert nach einem computergestützten Bestellsystem, d.h. für geplante Behandlungen werden Termine vereinbart. Selbstverständlich sind gewisse Zeiten für unvorhergesehene Behandlungen und Notfälle vorgesehen, so dass Patienten mit geplanten Terminen möglichst wenig warten müssen.

Da aber Häufigkeit und Schwere von Notfällen nicht vorherbestimmbar sind, kann es selbst bei dem ausgefeiltesten Terminsystem zu Wartezeiten und Verschiebungen kommen. Wir tun unser Möglichstes, Wartezeiten so kurz und angenehm wie möglich für Sie zu gestalten.

Andererseits möchten wir Sie bitten, vereinbarte Termine pünktlich wahrzunehmen, da wir insbesondere bei "großen" Terminen den Praxisbetrieb darauf abstimmen, so dass bei Ausfall des geplanten Termins die gesamte Praxis stillsteht und wir sozusagen "Däumchen drehen". In solchen Fällen bemühen wir uns, kurzfristig Patienten von unserer "Warteliste" einzubestellen, was natürlich umso besser gelingt, je früher wir von einer Terminabsage erfahren.

Bitte teilen Sie uns möglichst frühzeitig mit (mindestens 24 Stunden), falls Sie einmal einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, damit steigen die Chancen, die freigewordene Zeit anderweitig zu vergeben. Anderenfalls müssen wir Ihnen, falls die Absage zu spät oder gar nicht kommt und wir keinen Ersatz finden, die Praxisausfallzeit in Rechnung stellen, was sicherlich einen unangenehmen (und vor allem vermeidbaren) Beigeschmack hat.

DVT Röntgengerät

DVT Röntgengerät (3D)


Lagebestimmung von retinierten und verlagerten Zähnen

Implantatplanungen

Nervenstrukturen – Darstellung der Nerven

Große Zysten erkennbar


Das DVT (Dreidimensionale- Volumen- Thomographie) erleichtert die Planung und sichert die genau Diagnostik eines Zahnes bzw. die Setzung eines Implantates.

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Hygiene

Als Praxis mit hohem Chirurgieanteil sind für uns alle Prinzipien der Sterilisation und Desinfektion selbstverständliche Grundvoraussetzungen.

Implantologie: Behandlungsverlauf

1. Zahnverlust

  • Durch Erkrankungen der Zähne oder des Zahnfleisches.
  • Durch Unfall (Trauma).

2. Implantation

  • Einsetzen des Implantates.
  • Zahnfleischverschluß über dem Implantat.
    Einheilung (ca. 3-6 Monate).
    Provisorischer Zahnersatz in der Zeit der Heilung.

3. Implantatfreilegung

  • Wiedereröffnung des Zahnfleisches am Implantat.
  • Einsetzen eines Zahnfleischausformers in das Implantat.

4. Abdrucknahme

  • Abformung der Implantatposition.
  • Umwandlung in ein Arbeitsmodell und Herstellung des Zahnersatzes vom Zahntechniker.

5. Einsetzen des Zahnersatzes

  • Behandlung durch den Zahnarzt.

6. Pflege & Kontrolle

  • Regelmäßige Kontrolle durch den Zahnarzt.
  • Gute Pflege der Implantate und des Zahnersatzes durch den Patienten nach der Behandlung.
    Dies ist die Voraussetzung für den Langzeiterfolg.

Implantologie: Das Freiende

Das Freiende und eine Zahnimplantation

Die Problemlösung des Freiendes am Ende des Kiefers mit Zahnimplantaten ist die moderne Alternative zu einer konventionellen Teilprothese mit dem Vorteil der Vermeidung einer Prothese.

Die Situation vor der Zahn-Implantation

  • Am Ende der Zahnreihe eines Kiefers fehlen ein Zahn oder mehrere Zähne.
  • Die natürlichen Zähne begrenzen den zahnlosen Abschnitt nur auf der vorderen Seite.
  • Ein konventioneller, zahngetragener Zahnersatz (Brücke) ist nicht möglich.
  • In der klassischen, konventionellen Zahnersatzkunde ist nur eine herausnehmbare Teilprothese möglich.
  • Der Knochen im Bereich des Freiendes hat sich bereits abgebaut.

Die Lösung: Das Zahn-Implantat

  • Eine rein implantatgetragene Verbundbrücke oder Einzelzahnimplantate vermeiden Brücken und Teilprothesen.
  • Implantate als zusätzliche Pfeiler: Brücke auf natürlichen Zähnen und Implantaten

Ihr Vorteil durch Zahn-Implantate

  • Vermeidung von herausnehmbarem Zahnersatz.
  • Kein Fremdkörpergefühl des Zahnersatzes.
  • Störende Halteklammern entfallen.
  • Kein Beschleifen der gesunden Nachbarzähne.
  • Keine Beeinträchtigung beim Kauen und Sprechen.

Implantologie: Die Frontzahnlücke

Die Frontzahnlücke und eine Zahnimplantation

Die Schließung der Frontzahnlücke mit Zahnimplantaten ist die moderne Alternative zu einer konventionellen Zahnbrücke mit vielen Vorteilen für den Träger der Implantate.
Die Frontzahnlücke für ein Zahnimplantat

Die Situation vor der Zahnimplantation

  • Es fehlen ein einzelner Zahn oder mehrere Zähne.
  • Die Zahnlücke ist auf beiden Seiten von natürlichen Zähnen begrenzt.
  • Das Aussehen, die Kaufähigkeit und die Sprache sind stark beeinträchtigt.
  • Der Abbau des Kieferknochens hat bereits begonnen.

Die Lösung: Das Zahn-Implantat

  • Ein Titanimplantat wird als künstliche Zahnwurzel eingepflanzt.
  • Die Zahnkrone wird als Zahnersatz ersetzt.
  • Das Zahn-Implantat übernimmt die Funktion der "klassischen" Brücke.
  • Das Beschleifen gesunder Nachbarzähne und somit deren notwendige Beschädigung entfällt.

Ihr Vorteil durch Zahn-Implantate

  • Nachbarzähne werden nicht geschädigt.
  • Kieferknochen schrumpft nicht.
  • Natürliche Ästhetik wird wieder hergestellt.
  • Natürlicher Zahnfleischverlauf wird rekonstruiert.

Implantologie: Funktionsweise Zahnimplantate

Was sind Zahnimplantate?

Zahnimplantate machen die Zähne stabil

Funktionsweise von Zahnimplantaten als Zahnersatz

Zahnimplantate sind die künstliche Zahnwurzeln. Ein Zahnimplantat wird durch einen operativen Eingriff in den Kiefer eingebracht.

Die sehr massiven Verbindungen zwischen Kiefer und Implantat sowie Implantat und Zahn erlauben dem Träger des Zahnimplantats eine größtmögliche Freiheit in der Benutzung seiner Zähne und natürlich auch des Implantats.

Durch die Verwendung von implantat-getragenem Zahnersatz braucht der Zahnersatz häufig nicht mehr herausgenommen zu werden und kann gepflegt werden wie normale intakte Zähne.

Zahnimplantate können zum Einsatz kommen für
  • einzelne Zähne,
  • mehrere Zähne nebeneinander,
  • Teilprothesen und
  • Vollprothesen.

Für wen ist ein Zahnimplantat besonders geeignet?

Die Vorteile von Zahnersatz auf Zahnimplantaten sind sehr vielseitig. Dies gilt im besonderen für Menschen, die an sich persönlich im beruflichen und privaten Alltag hohe Anforderungen stellen.

Die Alternative zum Zahnimplantat wäre das Beschleifen von gesunden Zähnen zur Befestigung konventionellen Zahnersatzes (z.B. Brücke oder herausnehmbare Teilprothese oder Vollprothese).
Nach verschiedenen Studien kann die hier notwendige Beschleifung gesunder Zähne in bis zu 17 Prozent zu deren Schädigung führen.

Implantologie: Lösung und Vorteile

Lösung und Vorteile: Zahnimplantate als Zahnersatz


Die Lösung Ihrer Probleme durch Zahnimplantate

  • Ein Titanimplantat wird als künstliche Zahnwurzel in den Kiefer eingepflanzt.
  • Die Zahnwurzel und die Zahnkrone werden als Zahnersatz ersetzt.
  • Das Zahnimplantat übernimmt die Funktion der "klassischen" Brücke.
  • Das Beschleifen gesunder Nachbarzähne entfällt bei der Zahnimplantation.

Ihre Vorteile vom Zahnimplantat als Zahnersatz

  • Die Nachbarzähne werden beim Einsatz von Zahnimplantat als Zahnersatz nicht geschädigt.
  • Der Kieferknochen schrumpft nicht und das Aussehen bleibt erhalten.
  • Die natürliche Ästhetik wird durch das Zahnimplantat wieder hergestellt.
  • Der natürliche Verlauf des Zahnfleisches wird rekonstruiert.

Implantologie: Seitenzahnlücke

Die Seitenzahnlücke und eine Zahnimplantation

Der Lückenschluß der Seitenzahnlücke mit Zahnimplantaten ist die moderne Alternative zu einer konventionellen Brücke mit vielen Vorteilen für den Träger der Implantate.

Die Situation vor der Zahn-Implantation

  • Innerhalb einer Zahnreihe fehlen ein oder mehrere Zähne nebeneinander.
  • Die Lücke ist beidseitig von natürlichen Zähnen begrenzt.
  • Die Zunge preßt sich in den zahnlosen Bereich.
  • Die Nachbarzähne kippen in die Zahnlücke.
  • Die Zähne im Gegenkiefer wachsen in Richtung der Zahnlücke.
  • Die Kaufähigkeit ist beeinträchtigt.
  • Zahnverlust führt automatisch zu Knochenabbau im zahnlosen Kieferanteil.

Die Lösung: Das Zahn-Implantat

  • Implantatgetragener Zahnersatz anstelle einer Brücke oder einer herausnehmbaren Teilprothese.
  • Fehlende Zähne werden Zahn-für-Zahn mit Zahn-Implantaten ersetzt.

Ihr Vorteil durch Zahn-Implantate

  • Beschleifen gesunder Nachbarzähne entfällt.
  • Problemloses Kauen und Sprechen.
  • Kein Fremdkörpergefühl.
  • Störende Halteklammern entfallen.
  • Kein Kieferknochenabbau.

Implantologie: Warum Zahnimplantate?


Dreidimensionale Diagnostik und Planung mittels Computertomographie

Zahnimplantate sind heute, genau wie künstliche Hüftgelenke, Herzklappen oder Gefäßprothesen, zu einer bewährten Behandlungsmethode geworden.
Durch den Einsatz verschiedener, bewährter Implantatsysteme kann Patienten mit Prothesen oder Teilprothesen wieder ein kraftvolles Zubeißen durch festsitzenden Zahnersatz ermöglicht werden.

Bei Zahnlücken oder Nichtanlage von Zähnen ist es durch die Zahnimplantation in der Regel möglich, das Beschleifen zweier benachbarter Zähne zu vermeiden, wie es für eine konventionelle Brücke notwendig ist.

Persönliche Vorteile der Zahnimplantation beim Zahnersatz

  • Mit Zahnimplantaten können Sie essen worauf Sie Lust haben.
  • Sie können Lachen ohne gedankliche oder visuelle Einschränkungen.
  • Kein Prothesenklappern in der Zukunft.
  • Schluß mit den vielen peinlichen Situationen.
  • Gesünder leben und essen.
  • Sie haben ein besseres Aussehen.

Implantologie: Was sind Implantate?

Funktionsweise von Zahnimplantaten als Zahnersatz

Zahnimplantate sind die künstliche Zahnwurzeln. Ein Zahnimplantat wird durch einen operativen Eingriff in den Kiefer eingebracht.

Die sehr massiven Verbindungen zwischen Kiefer und Implantat sowie Implantat und Zahn erlauben dem Träger des Zahnimplantats eine größtmögliche Freiheit in der Benutzung seiner Zähne und natürlich auch des Implantats.

Durch die Verwendung von implantat-getragenem Zahnersatz braucht der Zahnersatz häufig nicht mehr herausgenommen zu werden und kann gepflegt werden wie normale intakte Zähne.

Zahnimplantate können zum Einsatz kommen für
  • einzelne Zähne,
  • mehrere Zähne nebeneinander,
  • Teilprothesen und
  • Vollprothesen.

Für wen ist ein Zahnimplantat besonders geeignet?

Die Vorteile von Zahnersatz auf Zahnimplantaten sind sehr vielseitig. Dies gilt im besonderen für Menschen, die an sich persönlich im beruflichen und privaten Alltag hohe Anforderungen stellen.

Die Alternative zum Zahnimplantat wäre das Beschleifen von gesunden Zähnen zur Befestigung konventionellen Zahnersatzes (z.B. Brücke oder herausnehmbare Teilprothese oder Vollprothese).
Nach verschiedenen Studien kann die hier notwendige Beschleifung gesunder Zähne in bis zu 17 Prozent zu deren Schädigung führen.

Implantologie: Zahnloser Kiefer

Der zahnlose Kiefer und eine Zahnimplantation

Der Einsatz von Implantaten bei einem zahnlosen Kiefer ist die moderne Alternative zu einer konventionellen Vollprothese mit dem Vorteil der festsitzenden Prothese.

Die Situation vor der Zahn-Implantation

  • Oberkiefer und/oder Unterkiefer sind völlig zahnlos.
  • Der Abbau des zahnlosen Kieferknochens hat bereits begonnen.
  • Die Prothese findet keinen Halt auf Zähnen.
  • Das Essen und das Sprechen sind erschwert.
  • Druckstellen am Kiefer machen häufig Beschwerden.

Die Lösung: Das Zahn-Implantat

  • Implantate mit Haltelementen fixieren die Prothese,
    z.B. Steg im Unterkiefer.

Ihr Vorteil durch Zahn-Implantate beim zahnlosen Kiefer

  • Fester Sitz der Prothese auf dem Kiefer durch das Zahnimplantat.
  • Problemloses Kauen und Sprechen.
  • Verringerung des Abbaus des Kieferknochens.
  • Erhalt der natürlichen Gesichtskonturen.
  • Sicheres Auftreten in der Gesellschaft.

Kosten

In unserer Praxis können Sie sich als Privat- oder Kassenpatient behandeln lassen. Auch als Kassenpatient stehen Ihnen nahezu sämtliche Behandlungsmöglichkeiten der modernen Zahnheilkunde zur Verfügung, selbst wenn Ihre Krankenkasse die Behandlungskosten hierfür nicht immer oder nicht im vollen Umfang übernimmt. Falls Sie nicht genau wissen, ob eine Behandlungsmethode, von der Sie gehört oder gelesen haben in Ihrem speziellen Fall sinnvoll ist, zögern Sie nicht, uns danach zu fragen, wir werden Sie über die fachlichen und finanziellen Aspekte dieser Methoden aufklären.

Explodierende Gesundheitskosten sowie dauernde Gesundheitsreformen haben zu großen Verunsicherungen geführt. Die Frage "Wer zahlt was und in welchem Umfang?" muss heute einzeln und von Fall zu Fall geklärt werden. Vor umfangreichen medizinischen Maßnahmen führen wir mit Ihnen ausführliche, beratende Gespräche und händigen Ihnen stets eine schriftliche Kostenaufstellung aus.

Erhalten Sie sich Ihr Patienten-Arzt-Verhältnis! Die Kompetenz zu heilen hat nur Ihr Arzt! Sprechen Sie mit dem Arzt Ihres Vertrauens - auch über Geld! Wir haben Verständnis dafür, wenn Sie vor umfangreicheren Behandlungen etwas verunsichert sind und zu der Vielzahl möglicher Lösungswege viele Fragen haben und bemühen uns, keine davon unbeantwortet zu lassen. Wie so oft im Leben gibt es für ein Problem nicht immer nur eine Lösung. Durch unseren Anschluss an verschiedene fachliche und wissenschaftliche Organisationen und Netzwerke können wir zu bestimmten Fragestellungen auch qualifizierte Zweitmeinungen einholen oder Ihnen bei Bedarf Kollegen nennen, wo Sie Zweitmeinungen selbst einholen können.

Kostenerstattung

Unser Behandlungskonzept basiert auf den neuesten Erkenntnissen der Forschung und dem Stand der Technik. Wir wenden modernste Materialien und Methoden in der Betreuung unserer Patienten an. Wir richten uns in der Beratung unserer Patienten danach, was für den einzelnen Patienten das individuelle Optimum darstellt und nicht an den Erstattungsvorlieben oder bürokratischen Vorschriften diverser Versicherungen.

Dementsprechend kann es vorkommen, dass manche Versicherungen bzw. Kostenerstattungsstellen Schwierigkeiten mit der Interpretation unserer Kostenvoranschläge bzw. Abrechnungen haben und sich mit Rückfragen an deren Versicherte bzw. direkt an uns wenden.

Die Grenzen zwischen unseren so genannten "vertraglichen Nebenpflichten", die uns verpflichten, dem Patienten bei der Erlangung seiner Versicherungsleistungen behilflich zu sein und unnötigem Versenden von immer gleich bleibenden Statements sind fließend.

Unsere Kostenschätzungen und Abrechnungen richten sich einzig und allein nach geltendem Recht und nicht nach Erstattungsgewohnheiten von Versicherungen bzw. Erstattungsstellen. Pikant ist die Tatsache, dass diverse Versicherungen vorschlagen, den Schriftwechsel der durch die Beantwortung von reinen Verwaltungsfragen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) als "Brief ärztlichen Inhalts" abzurechnen. Da der Inhalt solcher Briefe in keiner Weise zur Gesundung bzw. Behandlung unseres Patienten beiträgt, ist der Inhalt keineswegs ärztlich sondern rein verwaltungstechnisch und daher als reine Dienstleistung auf Verlangen und nicht als ärztliche Leistung anzusehen.

In Zweifelsfällen werden schwierige Behandlungen bzw. Abrechnungen ausschließlich von Sachverständigen begutachtet, die von der Zahnärztekammer bestellt werden. Die in unserem Gebiet zuständige Zahnärztekammer hat folgende Adresse:

Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns
Fallstraße 34
81369 München

Magnetfeldtherapie

Welche Bedeutung hat die Magnetfeldtherapie in der Zahnarzt-Praxis?

Das Leben auf unserer Erde ist möglich, weil die Erde ein Magnetfeld und eine Atmosphäre mit 20 % Sauerstoff hat.
Diese beiden Tatsachen machen Stoffwechselprozesse möglich.

Alle Lebensprozesse aller Organismen lassen sich auf Stoffwechselprozesse ihrer Zellen zurückführen.

Magnetfeldtherapie wirkt auf verschiedenste Art und Weise:
z. B wird der Sauerstoffanteil in den Zellen um mehr als das Doppelte erhöht. Es kommt hierbei auch zu einer Entwässerung entzündlich geschwollener Gewebe und zu einer Regulierung des Mineralhaushaltes mit vielfachen Effekten. Schmerzen werden gelindert, Nervenreize koordiniert, Muskeltätigkeit reguliert usw.

Wir setzen in unserer Zahnarzt-Praxis die Magnetfeldtherapie zur Optimierung der Wundheilung und Nervregeneration uvm. ein.

Mit welchen Maßnahmen kann mir mein Zahnarzt bei Parodontose vorbeugend helfen?

Mit welchen Maßnahmen kann mir mein Zahnarzt vorbeugend helfen?

Frühzeitiges Erkennen von Vorstadien der Parodontose

  • Regelmäßiges Erheben des Parodontose-Indexes (PSI, PPU)
  • Geeignete Röntgenverfahren zur Feststellung des Gesundheitszustandes der Kieferknochen

Behandlung der Parodontitis

  • Säubern (Scalen) der Zahnfleischtaschen.
  • Bakterienreduzierung durch medikamentöse Therapie und Laserbehandlung.

Erhaltung des gesunden Zahnhalteapparates

  • Regelmäßige ärztliche Kontrolle (3 bis 6 Monate).

PACT Laser

PACT Laser

für Photo-aktivierte Therapie

  • Zur Bakterienreduktion arbeiten wir erfolgreich mit neuester Lasertechnik. Die laserunterstützte bzw. Photo-aktivierte Therapie (PACT) bringt nachweisbaren Erfolg in der Endodontie, in der Parodontologiebehandlung, im Recall und in der Kariestherapie.

Hierbei wird eine spezielle Farbstofflösung in den zu behandelnden Bereich gegeben und mit einem Laser aktiviert. Dadurch werden Bakterien bis zu 99,99 % abgetötet.

Vorteile des Lasers:

PACT bekämpft hocheffizient aggressive Bakterien in der Mundhöhle. Die Behandlung mit dem sanften Laserlicht ist völlig schmerzfrei. Das angrenzende Zahnhart- oder Weichgewebe wird geschont. Der Einsatz des Lasers erfolgt ohne Nebenwirkungen.

Hochwirksames, nebenwirkungsfreies Breitband-Antiseptikum!
Wir setzen den Laser bevorzugt zur gezielten Reduktion von oralpathogenen Bakterien ein!

Karies:

Das Ausbohren kariöser Zahnsubstanz kann durch die Laserbehandlung zum Teil reduziert werden. Kariesbakterien werden mit einer Sicherheit von 99,99% abgetötet, so dass die Karies unter der Füllung oder Krone nicht mehr weiter fortschreitet.

Parodontologie:

In vielen Fällen kann der Laser / die Photoaktivierte Therapie (PACT) als Alternative zu Antibiotika bei der Therapie von Parodontitis eingesetzt werden. Auch in der Tiefe der Tasche werden nach der Wurzelglättung gegebenenfalls übrige, krankmachende Bakterien hierdurch beseitigt. Auf Antibiotika kann dann meist verzichtet werden. Nebenwirkungen fallen somit weg.

Endodontie:

Durch die Photo-aktivierte Therapie (PACT) werden bei der Wurzelkanaldesinfektion auch Problemkeime bis in den letzten Winkel des Wurzelkanalsystems sicher abgetötet.

Moderne Lasertechnik – Sanft zum Gewebe, stark gegen Bakterien: Für unsere Patienten bedeutet dies eine rasche und komplikationsarme Heilung.

Parodontale Operation

Parodontale Operation

Erfolgsbeurteilung der bisherigen Parodontose-Behandlung

Nach der Initialtherapie wird festgestellt, welche Erfolge die bisherigen Maßnahmen erbracht haben. Tiefe Resttaschen - größer als 4 mm-, die nach wie vor entzündet sind, können dann mit chirurgischen Maßnahmen behandelt werden.
Ein Rückgewinn an Knochen ist mit den oben genannten Methoden jedoch nicht möglich. Es kommt im Gegenteil zunächst durch den Abbau der Entzündung zu einem sichtbar noch weiter zurückgezogenen Zahnfleisch.

Die parodontale Operation

Will man eine Wiederherstellung des Zahnhalteapparates erreichen, gibt es nur die Möglichkeit der gesteuerten Gewebe-Regeneration (GTR) - d. h. ZahnfleischOperation um einen KnochenNeuGewinn mit Hilfe von Proteinen (Emdogain ®) oder Membranen (BioGide Perio®) zu erlangen. Zusätzlich kann die Knochentasche mit künstlichem Knochenersatzmaterial (BioOss®) aufgefüllt werden. Nur dadurch kann auch wieder eine erhöhte Stabilität des Zahnes erreicht werden.

Die Festlegung für die verschiedenen Möglichkeiten einer Parodontal-Therapie muss für jeden Patienten einzeln gestellt werden. Diese regenerative Therapie ist zeit- und materialaufwendig und wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Parodontose: Befunderhebung

Bei der parodontalen Befunderhebung wird ermittelt, inwieweit Entzündungen und Abbauprozesse den Zahnhalteapparat geschädigt haben. Hierfür stehen uns u.a. folgende Untersuchungsmethoden zur Verfügung:

Messen der Zahnfleisch-Taschentiefen.

  • Mit speziellen graduierten Parodontal-Sonden wird an mehreren Stellen des Zahnes ein möglicher Knochenabbau gemessen.

Röntgendiagnostik.

  • Der Zahnhalteapparat wird mitttels Einzelzahnfilmen bzw. Übersichtsaufnahmen des gesamten Gebisses (OPT, OPG) digital gescannt.

Parondontitis-Keimbestimmung.

  • Mittels verschiedener Abstrichmethoden wird das parodotale Keimspektrum in der Zahnfleischtasche bestimmt.

Parodontitis-Gentest.

  • Mit ähnlichen Methoden, wie bei der Keimbestimmung, ist es möglich eine genetische Veranlagung zur Parodotitis festzustellen.

Parodontose: Definition

Was ist Parodontose oder Parodontitis?

Was ist Parodontose?

Parodontitis, umgangsprachlich auch Parodontose genannt, ist die bakterienbedingte Entzündung des Zahnhalteapparates, charakterisiert durch Verlust von Bindegewebe und Kieferknochen.
Die Folge ist, wenn keine intensive Behandlung statt findet, Zahnverlust.

Häufigkeit der Parodontose in der Bevölkerung

Leichte Formen der Entzündungen des Zahnbettes sind heute bei der Mehrzahl der Erwachsenen festzustellen; man schätzt, dass in Europa etwa 45 % der Bevölkerung an Parodontalerkrankungen leiden.
Etwa 5 bis 20 Prozent der Bevölkerung sind von schwereren Formen der Parodontose betroffen. Mit einem frühzeitigeren Eingreifen durch den Zahnarzt, der Motivation und Anleitung des Patienten zu gründlicherer Mundhygiene und einer langfristigen Betreuung durch das zahnärztliche Team könnten Folgeerscheinungen der Parodontitis wie Gewebeschäden, Knochenabbau und Zahnverlust in den meisten Fällen verhindert werden.

Ist Zahnverlust vermeidbar?

Eine Parodontose oder Parodontitis muss bei rechtzeitiger Erkennung der Symptome und Bewusstmachung der Risikofaktoren nicht zum Zahnverlust führen, wenn sie richtig behandelt wird. Wichtig ist dabei, dass nach einer ausführlichen Diagnostik für jeden Patienten ein individuelles Behandlungsprogramm erstellt wird.
Es ist von elementarer Wichtigkeit, eine Behandlung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu beginnen! Ist der Halt für den Zahn erst einmal verloren gegangen, kann er nur in Ausnahmefällen und nur mit großem (auch finanziellem) Aufwand wiedergewonnen werden!
Wichtige Voraussetzung: Der Patient muss bereit sein, aktive und intensive Mundhygiene zu betreiben.

Parodontose: Erhaltungstherapie

Nachsorge und Erhaltungstherapie (Recall)

Nachsorge

Den mit eigener Mühe und den dank aller zahnärztlichen Maßnahmen erreichten verbesserten Zahnfleischzustand gilt es zu erhalten, denn ständig besteht die Gefahr, dass die im Munde vorhandenen Bakterien das Zahnfleisch wieder krank machen. Die Nachsorge der Zahnfleischerkrankung ist deshalb nicht abgeschlossen. Die konsequente Nachbetreuung im Vierteljahresintervall ist in jedem Fall unabdingbar und der beste Schutz vor einem erneuten Aufflammen der Erkrankung!

Erhaltungstherapie (Recall)

Es gibt praktisch keine absolut vollständige Heilung von Zahnfleischerkrankungen. Es ist also ganz wichtig, den erreichten Zustand aufrecht zu erhalten. Wichtig ist es auch, dass nach Abschluss der Behandlung die Zahnpflege optimal weitergeführt wird. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich innerhalb kürzester Zeit wieder eine Entzündung bildet, die erneut umfangreiche Behandlungsmaßnahmen nach sich zieht.

Auch in der Nachsorge gibt es die Möglichkeit, mit der völligen schmerzfreien Farblaser-Methode zu arbeiten.

Es ist wichtig zu wissen, dass trotz intensiver eigener Mundhygiene-Bemühungen alle Menschen weiter auf professionelle Zahnreinigung angewiesen sind.

Recall mit professioneller Zahnreinigung reduziert das Risiko der Wiedererkrankung; trotzdem muss von Zeit zu Zeit wieder mit einer Reinigung der tiefen Zahnfleischtaschen gerechnet werden.

Zum dauerhaften Erfolg jeglicher Parodontitis-Behandlung gehört eine Langzeitbetreuung mit regelmäßigen, risikoabhängigen, Nachsorgeintervallen. Diese erfolgen im Abstand von 3 bis 6 Monaten. Bei diesen Sitzungen erfolgt eine oberflächliche und tiefe Zahnbelagsentfernung mit anschließender Politur und Fluoridierung der Zahnoberflächen, eine Patientenremotivation zu optimaler Mundhygiene. Zusätzlich werden in dieser Sitzung im Sinne einer kontrollierenden Überprüfung die Parameter Blutung, Belagmenge und anderes überprüft.

Parodontose: Initialtherapie

Initialtherapie: Behandlung bei Parodontose

Was bedeutet Initialtherapie?

  • Die mindestens zweimal im Abstand von sechs Wochen durchgeführte professionelle Reinigung des Zahnhalteapparates und der Zähne, welche u.a. den Zustand Ihres Gebisses für Sie und Ihren Zahnarzt deutlich macht und verbessert, wird Initialtherapie genannt.
  • Die Durchführung einer Initialtherapie ist eine von den Kassen geforderte Voraussetzung zur Erstattung Ihres Kassenanteils bei der Hauptbehandlung.

Parodontose: Knochen-Regeneration

Knochen-Regeneration bei Parodontose

Knochenregeneration durch Emdogain

Regeration von Knochen bedeudet die Wiederherstellung von verloren gegangenem Gewebe

Die Regeneration des parodontalen Knochens bedingt somit die gründliche Bekämpfung der Taschen-Infektion sowie die auf der Seite "Parodontale Opereration" genannten umfangreichen Knochen aufbauenden Maßnahmen wie:
  • der Einsatz von Emdogain ®
  • Knochenersatzmaterialien wie z.B. Bio oss ® und
  • resorbierbaren und nicht-resorbierbaren Membranen wie Bio guide perio ®, Tutogen ®, sowie Tefgen ®

Knochenaufbau mit BIO-OSS Die Parodontologen waren und sind die Pioniere der gesteuerten Gewebe-Regeneration für alle operativen medizinischen Fachgebiete.
Wie betreuen Sie also in unserer Praxis mit modernen und bewährten Methoden gleichermaßen.

Parodontose: Kürettage

Kürettage und Piezzo-Chirurgie bei Parodontose

Kürettage

Eine Behandlung der Parodontitis erfolgt zunächst konservativ durch mechanische Säuberung der (in der Zahnfleischtasche) frei liegenden Wurzeloberfläche, entweder mit Handinstrumenten (Scaler) oder mit Geräten auf Ultraschallbasis bzw. rotierenden Instrumenten. Diese spezielle Behandlung konzentriert sich auf die Reinigung der tiefliegenden Zahnfleischtaschen. Eine Zahnfleischtasche ist der Raum, der sich durch die Entzündung zwischen Zahnfleisch und der Zahnwurzel gebildet hat. Die dort abgelagerten Beläge müssen sorgfältig entfernt und die Wurzeloberfläche gründlich geglättet werden. Dazu wird das Zahnfleisch örtlich betäubt. Die Kürettage wird in 2 bis 4 Sitzungen durchgeführt. Die Kürettage kann mit Handinstrumenten oder völlig schmerzfrei mittels Ultraschallunterstützung (Piezzo-Chirurgie) durchgeführt werden.

Piezzo-Chirurgie = effektive Therapie ohne Angst

Zahnreinigung, Parodontalbehandlung und Präparation mit der Piezzo-Methode.

Das Piezzo-Prinzip: Ultraschallenergie kann somit individuell harten und weichen Geweben angepasst werden und das jeweils andere Gewebe wird geschont.

Danach kann sich das Zahnfleisch wieder fest an den Zahn anlegen, die Entzündungen klingen ab. Je nach Grad des Knochenabbaus können nach einer Kürettage Zahnhälse freiliegen. Möglicherweise sind die Zähne nach der Behandlung leicht gelockert. Dies ist unbedenklich und geht im Normalfall wieder zurück.

Lieber ein gesunder, etwas länger wirkender Zahn, der noch etliche Jahre seine Funktion erfüllen kann, als einer, der schon bald ersetzt werden muss, weil er im kranken Zahnbett verbleiben und deshalb verloren gehen muss.

Die Entscheidung zwischen Erhalt oder Extraktion und Implantation eines Zahnes muss individuell und im Hinblick auf den effektiv grössten Nutzen für den Patienten getroffen werden.

Parodontose: Laserbehandlung

Laserbehandlung bei Parodontose


In unserer Praxis werden die folgenden, verschiedenen Lasertypen verwendet:

Farblaser

zur isolierten Vernichtung spezieller parotontaler Keime und damit zur Gewebe schonden Behandlung.

CO2-Laser,

die sowohl zur Taschen-Sterilisation als auch zur gesteuerten Gewebe-Regeneration durch schonende Abtragung des Taschenepithels zum Einsatz kommen.

 

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Parodontose: Mundhygiene

Mundhygiene vor der Parodontise-Behandlung

Die Behandlung des Zahnfleisches erfordert Mühe und Geduld. Dazu bedarf es der vollen Mitarbeit und Unterstützung des Patienten! Aus diesem Grund besteht ein erster Schritt darin, ihm zu erklären, was er selbst tun kann, um einen Erfolg sicherzustellen.

Die einzige Möglichkeit, weiteren Verfall aufzuhalten, besteht darin, die Zähne immer belagfrei zu halten. Das bedeutet, dass die Zahnpflege perfektioniert und den individuellen Verhältnissen des Patienten angepasst sein muss.

Erst wenn eine optimale Zahnpflegetechnik sichergestellt ist, kann mit der eigentlichen Zahnfleischbehandlung begonnen werden.

Parodontose: professionelle Zahnreinigung

Eine Professionelle Zahnreinigung in unserer Praxis besteht u.a. aus folgenden Leistungen:

Entfernung von Zahnstein, weichen Belägen und Verfärbungen der Zähne durch

  • Ultraschall,
  • Airbrush,
  • polierende Instrumente und Polierpasten.

Aufzeigen von Schwachstellen z.B. an

  • Zahnersatz,
  • untersichgehenden, schwer einsehbaren Stellen,
  • tiefer liegende Bereiche des Mundraumes,
  • Zahnfleischtaschen.

Üben von speziellen Putztechniken wie

  • der Bass-Technik,
  • die Verwendung von Zahnseide und Interdentalbürsten.

Ernährungsberatung

  • Ausgewogene, vitaminreiche Ernährung
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Süssigkeiten, Alkohol und Nikotin.

Parodontose: Risiko für den ganzen Körper?

Risiko der Parodontose/Parodontitis für den ganzen Körper

Parodontose bzw. Parodontitis - ein Risiko für den ganzen Körper!

Parodontose oder Parodontitis ist keine auf den Zahn-, Mund- und Kieferbereich beschränkte Erkrankung. Vielmehr könnten sich die Folgen einer bakteriellen Entzündung vom Mundraum in den ganzen Körper ausbreiten.

Parodontose bzw, Parodontitis kann Folgendes auslösen:
  • schwere Osteoporose,
  • Schlaganfall,
  • Atemwegserkrankungen,
  • Hirn-Infektionen,
  • Herz-Kreislauf-Krankheiten,
  • Verschlechterung einer Diabetes.
Des Weiteren wurde festgestellt:
  • Schwangere mit Parodontitis haben ein 7mal höheres Risiko für eine Frühgeburt und niedrigeres Geburtsgewicht.
  • Ähnliche Zusammenhänge mit der Parodontose wurden für chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) und Schlaganfall beobachtet.
Neuerdings haben Wissenschaftler auf eine Wechselbeziehung zwischen Parodontitis und CRP-Konzentration (sog. Entzündungsmarker, C-reaktives Protein) hingewiesen. Parodontale Erkrankungen können die Konzentration des Entzündungsmarkers im Blut steigern. Diese erhöhten Werte gelten bei ansonsten gesunden Personen als Risikomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gerade bei Patienten mit kardialen Ischämien oder Myokardinfarkt werden hohe CRP-Konzentrationen nachgewiesen.
Schwangere Frauen, die sich einer geschlossenen Parodontitis-Behandlung unterziehen, reduzieren das Risiko einer verfrühten Geburt um rund 90%.
Menschen mit Parodontitis bzw. Parodontose entwickeln doppelt so häufig Präkanzerosen (Krebsvorstufen) und viermal so oft Mundhöhlenkrebs wie Menschen ohne ernsthafte parodontale Erkrankungen.

Parodontose: Risikofaktoren

Risikofaktoren der Parodontose bzw. Parodontitis

Welche Risikofaktoren begünstigen die Parodontitis?

Obwohl das Immunsystem die Hauptrolle bei der Entstehung einer Parodontose spielt, gibt es einige Risikofaktoren, die die parodontale Gesundheit beeinflussen.
  • Plaque (Zahnbelag)
  • Zahnstein
  • das Vorhandensein bestimmter Bakterien
  • ein Lebenspartner mit bestehender Parodontitis (Ansteckung!)
  • überschießende Reaktionen des eigenen Immunsystems
  • offene Zahnkaries
  • Tabakkonsum (Raucher haben, verglichen mit Nichtrauchern ein vier- bis sechsfach erhöhtes Risiko eine Parodontitis zu entwickeln)
  • Mundatmung (auch während des Schlafs)
  • Diabetes mellitus
  • genetische Prädisposition

Parodontose: Symptome

Symptome der Parodontose bzw. Parodontitis

Symptome der Eigendiagnose:

Erkrankungen an Parodontose sind gewöhnlich schmerzlos. Daher werden sie häufig vom Patienten selbst nicht oder nur schwer bemerkt.

Folgende Anzeichen können auf eine Erkrankung des Zahnbetts durch Parodontose hindeuten:

  • blutendes Zahnfleisch beim Zähneputzen
  • geschwollenes oder überempfindliches Zahnfleisch
  • Zahnfleischrückgang (Zanfreischschwund)
  • Mundgeruch
  • Zahnfleischtaschen-Entleerung mit Eiter oder anderen Flüssigkeit
  • gelockerte Zähne
  • Veränderungen beim Zusammenbeißen der Zähne
  • Veränderungen im Sitz von Teilprothesen

Parodontose: Was nun?

Was soll ich als Patient mit Parodontose jetzt tun?

Sowohl die Parodontitis-Behandlung selbst, als auch die regelmäßige Nachsorge verlangen von den Patienten viel Zeit, große Motivation zur eigenen Mundpflege und einen ausgeprägten Durchhaltewillen. All das sind Voraussetzungen, dass ein weiterer Zahnbettverlust durch Parodontose und alle damit verbundenen unangenehmen, direkten und indirekten Folgen vermieden werden. Die Erfahrungen in den letzten Jahren zeigen aber, dass dieser persönliche Aufwand zur Behandlung der Parodontitis die betroffenen Patienten höchst selten überfordert - und vor allem, dass er sich lohnt. Jeder Millimeter neu gewonnener Stabilität durch Entwicklung neuer Haltefasern zwischen Zahn und Kieferknochen ist ein großer Gewinn, insbesondere für die Lebensqualität des Patienten. Wieder angstfrei in fröhlicher Runde ein Essen genießen, ohne dass die freiliegenden Zahnhälse rebellieren, bereits erste Zähne wackeln oder es einfach schmerzt - das ist die eigentliche Belohnung für den Behandlungsaufwand. Es gewinnt nicht nur die Mundgesundheit:

Jeder gerettete, natürliche, eigene, gesunde Zahn macht Zahnersatz überflüssig.

Nicht zu vergessen: eine Zahnersatz-Versorgung kann bei entzündetem Zahnbett nicht erfolgen. Auch in diesem Fall ist eine umfangreiche Behandlung der Parodontose die Voraussetzung für eine nachfolgende Behandlung mit Zahnersatz. "Es einfach darauf ankommen lassen" ist also kein Ausweg. Entscheiden Sie sich für Ihre Behandlung - wir beraten und betreuen Sie gerne!

Wie kann ich persönlich Paradontose vorbeugen?

Wie kann ich persönlich der Paradontose vorbeugen?

Bei der regelmäßigen Zahnpflege

  • Regelmäßiges, mindestens zweimal tägliches Zähneputzen.
  • Pflege mit Zahnseide, Mundspülungen und anderen geeigneten Hilfsmitteln nach dem Essen.
  • Gesunde und ausgewogene Ernährung.

Die Prophylaxe in unserer Zahnarztpraxis

  • In unserer Prophylaxe-Sprechstunde bieten unsere qualifizierten Prophylaxe-Helferinnen Pflege und Anleitung zur Mundepflege bei Patienten mit Parodotose bzw. Parodontitis, umfangreichem Zahnersatz - auch auf Implantaten - aber auch bei primär gesunden Kindern und Erwachsenen an.
  • In unserem Prophylaxe-Shop können Sie günstig geeignete Mittel und Materialien erwerben.

Zahnersatz: Brücke

Was ist eine Brücke als Zahnersatz?

Eine Brücke ist als Zahnersatz dann sinnvoll, wenn eine Zahnlücke von mindestens einer Zahnbreite zwischen mindesrens zwei Zähnen besteht. Weitere Arten von festsitzendem Zahnersatz sind das Inlay, das Veneer und die Krone.

Wann ist eine Brücke als Zahnersatz sinnvoll?

Die Verwendung einer Brücke als festsitzender Zahnersatz ist dann notwendig, wenn die der Lücke benachbarten Zähne soweit geschädigt sind, daß deren Überkronung notwendig wird.

Vorteile einer Brücke

Wenn der Lückenschluß mittels Implantat nicht möglich ist, besteht der Vorteil einer Brücke darin, daß dann nur so festsitzender Zahnersatz machbar ist.

Zahnersatz: Inlay

Was ist ein Inlay als Zahnersatz?

Inlays sind festsitzender Zahnersatz mit Gussfüllungen aus Gold oder Keramik zum Ersatz von mindestens einem Höcker und/oder einer Seitenfläche eines Zahnes. Andere festsitzende Arten von Zahnersatz sind das Veneer, die Krone und die Brücke.

Wann ist ein Inlay sinnvoll?

Ein Inlay ist immer dann nützlich, wenn wenigstens ein Zahnhöcker und/oder eine Zahnfläche restauriert werden soll. Freilich ist dies auch mittels Kunststoff bzw. Zementfüllungen möglich. Ein Inlay ist jedoch deutlich haltbarer. Das Inlay wird im zahntechnischen Labor unter der Rubrik Zahnersatz individuell angefertigt.

Vorteile eines Inlays als festsitzender Zahnersatz bestehen ...

... in der chemischen und mechanischen Belastbarkeit und damit höheren Lebensdauer des Inlays gegenüber herkömmlichen Füllungen.

In Bezug auf Kostenerstattung zählt das Inlay zum Zahnersatz und wird von einigen Zusatzversicherungen bezuschusst.

Zahnersatz: Krone

Was ist eine Krone ale Zahnersatz?

Eine Zahnersatz-Krone rekonstruiert die natürliche Krone eines Zahnes. Je nach Lokalisation werden Kronen im Allgemeinen aus Metall, Keramik, Metall in Verbindung mit Keramik und selten aus Kunststoff hergestellt. Weitere Arten von festsitzendem Zahnersatz sind das Inlay, das Veneer und die Brücke.

Wann ist eine Krone als Zahnersatz sinnvoll?

Sinnvoll ist eine Krone immer dann, wenn die natürliche Krone des Zahnes weitestgehend zerstört ist, der Zahn vorwiegend aus Füllungen besteht oder wurzelbehandelt ist. Die Krone stellt somit als Zahnersatz die Funktion und Ästetik der ehemals geschädigten natürlichen Krone weitestgehend wieder her.

Vorteile einer Krone

Eine Krone gehört zum festsitzenden Zahnersatz und muss nicht wie herausnehmbarer Zahnersatz regelmäßig zur Reinigung aus dem Mund entfernt werden.

Zahnersatz: Teilprothese

Was ist ein Teilprothese als herausnehmbarer Zahnersatz?

Teilprothesen sind als herausnehmbarer Zahnersatz notwendig, wenn der Lückenschluß der verloren gegangenen Zähne mit Implantaten aus wirtschaftlichen und medizinischen Gründen nicht möglich ist.

Wann ist eine herausnehmbare Teilprothese als Zahnersatz sinnvoll?

Ein Teilprothese kann somit eine wirtschaftlichere Alternative zu Implantat getragenem nicht herausnehmbaren Zahnersatz sein. Allerdings belastet die Teilprothese den Restzahnbestand zusätzlich und ist dadurch oft in ihrer Haltbarkeit begrenzt.

Vorteile einer herausnehmbaren Teilprothese

Einer der wenigen Vorteile einer Teilprothese als herausnehmbarer Zahnersatz besteht darin daß der Knochenabbau in den zahntragenden Abschnitten gebremst wird und die Lagestabilität gegenüber der Vollprothese deutlich besser ist.
Die Reinigungsfähigkeit der herausnehmbaren Teilprothese, sowie der im Mund verbleibenden Restzähne und Implantataufbauten ist gegenüber festsitzendem Zahnersatz deutlich besser.

Zahnersatz: Veneer

Was ist ein Veneer als Zahnersatz?

Die Verwendung des Venners als Zahnersatz ist die schonende Alternative zur Frontzahnkrone und besteht im Wesentlichen aus einer Verblendschale zur Rekonstruktion der sichtbaren Frontzahnflächen. Andere festsitzende Zahnersatz-Arten sind das Inlay, die Krone und die Brücke.

Wann ist ein Veneer als Zahnersatz sinnvoll?

Venners kommen zur Korrektur von Farb- und Formveränderungen der Frontflächen der Schneidezähne und Eckzähne zum Einsatz. Venners sind somit die schonenste Form von Zahnersatz für Frontzähne.

Vorteile eines Veneers als festsitzender Zahnersatz

Der Vorteil eines Veneers als Zahnersatz gegenüber der Frontzahnkrone als Zahnersatz besteht darin, daß beim Veneer nur wenig gesunde Zahnsubstanz beim Beschleifen der Zähne geopfert werden muss.

Zahnersatz: Vollprothese

Was ist eine Vollprothese als herausnehmbarer Zahnersatz?

Die Verwendung der Vollprothese als herausnehmbarer Zahnersatz ist, wie ein Toupet, die stets ungenügende Rekonstruktion des Kauorganes.

Wann ist eine herausnehmbare Vollprothese als Zahnersatz sinnvoll?

Eine herausnehmbare Vollprothese wird als Zahnersatz vorwiegend aus wirtschaftlichen Gründen gewählt. Sie einfach und schnell in der Herstellung und erfüllt nicht immer die Erwartungen des Prothesenträgers.

Vorteile einer herausnehmbaren Vollprothese

Die Vorteile einer Vollprothese als herausnehmbarer Zahnersatz bestehen in der Wirtschaftlichkeit. Deswegen wird sie auch uneingeschränkt von den kostenerstattenden Stellen (Kassen) bezuschußt.
Die Reinigung der herausnehmbaren Vollprothese, wie auch der im Mund verbleibenden Haltelemente wie Teleskope auf Zähnen oder Implantaten ist gegenüber festsitzendem Zahnersatz spürbar einfacher.

Zahnzusatzversicherungen

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